- Startseite
- Wir über uns
- Warum GFK?
- GFK-Behälter
- Fiberpipe Engineering
- Verarbeitung von GFK-Rohren
- Schulungen
Fiberpipe GmbH
Leimberg 9
D-52222 Stolberg
Tel: +49 (0)2402 - 865988
Fax: +49 (0)2402 - 865989
E-Mail: info@fiberpipe.de
Mit der Auswahl des geeigneten Harzes und Härters treffen wir
die erste wichtige Entscheidung für das optimale GFK-System.
Unsere Kriterien sind das Medium – welche Beständigkeit ist gefragt? –,
die Einsatztemperatur sowie lokale Betriebsparameter.
Die genauen Angaben zu den Beständigkeiten der verschiedenen Harzsysteme
finden Sie auf unserer Beständigkeitsliste.
Dies ist ein Überblick über die Harz-Gruppen, die wir am häufigsten einsetzen:
Für Kühlwasser und ähnliche Anwendungen sind GFK-Rohre und -Behälter
aus Isophthalsäureharze ideal. Sie sind besonders wirtschaftlich, wenn
niedrige Anforderungen an die chemische Beständigkeit gestellt sind.
Die Temperaturbeständigkeit liegt bei bis zu 80 Grad Celsius.
Das Prinzip: Die Vernetzung von Harz und Härter geschieht in einer Lösung
von Monomeren – solange Monomere vorhanden sind.
Der Übergang in die räumlich vernetzte Form wird durch Katalysatoren
(z.B. Peroxide) chemisch initiiert.
Bisphenol-A-Vinylesterharze wie Derakane 411 sind die Standardharze
im Bereich des Rohrleitungsbaus und der Behälterfertigung.
Wir kombinieren hier hohe Beständigkeit gegen viele Medien
(Säuren, Laugen, Bleichmittel und Lösungsmittel) mit guter Verarbeitbarkeit.
Wir bei Fiberpipe setzen Vinylesterharzrohre bis zu einer Temperatur
von 95 Grad Celsius ein. Sollen Gase durchgeleitet werden, sind auch
höhere Temperaturen möglich (siehe auch unsere Beständigkeitsliste).
Das Prinzip: Vinylester, die in Styrol gelöst sind, härten durch Copolymerisation
mit dem Lösungsmittel vernetzend aus. Diese endständige Vernetzung führt zu
schwingungsfesten, zäh-harten Produkten.
Novolak-Vinylesterharze, wie etwa Derakane 470, sind ausgelegt für
eine maximale thermische und chemische Beständigkeit. Sie sind besonders
für den Einsatz im Kontakt mit Lösungsmitteln, Säuren und oxidierenden
Substanzen – wie z.B. Chlorgas – geeignet.
Durch ihre gute Zähigkeit bei hohen Temperaturen bis zu 170 Grad Celsius
haben sie sich zudem in Rauchgasanwendungen ausgezeichnet bewährt.
Das Prinzip: Auch Novolak-Vinylester, gelöst in Styrol, härten durch
Copolymerisation mit dem Lösungsmittel vernetzend aus.
Die Verarbeitung unserer Kombination ist hoch anspruchsvoll, so sind Harz
und Härter beispielsweise auf eine bestimmte Temperatur vorzuheizen.
Wir verarbeiten Bisphenol-A-Epichlorhydrin-Epoxidharz mit so genannter
aromatischer Amin-Härtung.
Mit genau dieser Kombination erzielen wir die beste Beständigkeit gegen
eine Vielzahl von Säuren, Laugen, Lösungsmitteln oder Ölen und Ölprodukten.
Durch den hohen Vernetzungsgrad und das sehr dichte Molekülgitter sind
unsere Epoxidharzrohre und -behälter zudem bei deutlich höheren Temperaturen
auch für flüssige Medien einsetzbar.
Bis 130 Grad Celsius sind möglich
(weitere Details finden Sie auch hierzu auf der Beständigkeitsliste.)
Das Prinzip: Die Reaktionsmittel werden durch eine Polyadditionsreaktion in
das Molekülgitter eingebaut. Anders als bei den Polyester- oder Vinylesterharzen
achten wir hier darauf, das stöchiometrische Äquivalent genau einzuhalten.
So erzielen wir höchste Güte und Beständigkeit.